mindshot

Life.Time.
 
 

Abschieds.Brief ?

es war einnal ein pinguin. er war groß und recht muskulös, zeichnete sich durch eine ausgesprochen schöne schwarz weiss musterung aus. die farbe schwarz in seinem gefieder überwog und so war er in der landschaft stehts gut sichtbar.
der pinguin hatte immer einmal eine partnerin, doch irgendwie verlor er sie immer wieder und so wurde er traurig. er erinnerte sich an seine anfangstage und ihm wurde bewusst,dass selbst seine familie sich nicht sonderlich um ihn kümmerte und er deshalb schon sehr lange allein ist. der pinguin lief durch sein leben. alleine und von starker kälte beeinflusst ,suchte er andere pinguine,denen er sich anschliessen könnte. immer wieder fand der er weit entfernt andere gruppen und pinguine. er lief auf sie zu und oftmals erreichte er sie auch, doch nach kurzer zeit gingen sie immer in unterschiedliche richtungen. der pinguin wurde traurig und sogar noch einsamer als zuvor.
das wetter wurde kälter und der pinguin gab sich langsam auf. schnee bedeckte seinen körper und es wurde immer schwieriger für ihn nach vorne zu blicken. die schritte wurden schwerer und das ach so schwarze gefieder färbte sich durch die kälte und den schnee langsam aber stetig in eine weisse farbe. kaum erkennbar und begann zu erfrieren, sein herz stehenzubleiben und in der monotonie und tristesse der weissen umgebung unterzugehen.
doch plötzlich
der pinguin hörte weit entfernt den ruf eines weibchens.
eine wunderschöne stimme, die ihn wieder die augen öffnen lies und ihm neuen mut gab. seine fuße liefen wieder,sein blick stetig nach vorne gerichtet und frei, denn er hatte ein ziel. er hörte diesen pinguin und war verzaubert. die schritte wurden größer und größer,doch es dauerte einige zeit bis sie sich trafen. es war schön von anfang an und die dicke schicht des schnees begann zu schmelzen, der herzschlag sich zu normalisieren, dem fast erforenen herz und körper wieder leben einzuhauchen...
doch gleichzeitig gab es probleme. der pinguin merkte,dass er das weibchen für sich gewinnen möchte, doch waren immer wieder andere in der nähe. der pinguin begann wieder zu frieren, leichter schneefall begann, als plötzlich das weibchen auf ihn zu kam und sie die gesamte nacht miteinander verbrachten. das weibchen wärmte  und half ihm, war für ihn da und es wurde schön.
kein schneefall und kein sturm konnten den pinguin kühlen, denn immer wieder war sein weibchen für ihn da,drückte sich an ihn und gab ihm wärme, geborgenheit. sie kümmerte sich um seine wunden. sie verbrachten zeit miteinander, hatten spaß und waren füreinander da.
sie waren glücklich,
doch am himmel zogen leichte wolken auf.
 
der pinguin war liebestrunken und wurde mit der zeit sehr naiv, begann falsche entscheidungen zu treffen und so sah er nicht,dass der sturm immer näher kam, das weibchen begann ihn zu warnen, doch der pinguin hörte nicht auf sie,war stur und nicht mehr er selbst...
die tage vergingen und der sturm brach rein.
im dichten schneetreiben des sturmes, verloren sich die zwei.
das weibchen rufte und rufte, doch das pfeiffen des windes lies kein anderes geräusch zu. die stunden vergingen und das weibchen suchte den ausweg und schutz,den sie dem pinguin ständig vorgeschlagen hatte. nach einiger zeit kam der pinguin wieder zu sich und erinnerte sich an ihre worte, ihre person und suchten den gleichen ausweg aus dem sturm. er begann zu frieren und konnte nicht glauben, was er für ein idiot war.
er lief und lief und mit jedem schritt, begann es ihm kälter zu werden. das wetter wurde besser, doch der pinguin war schon sehr schwach, sodass er sie in unter bewöltem himmel nur schemenhaft erblickte.
..sie lief praktisch vor ihm, war ihm nahe, doch er bekam keinen ton heraus. er wollte schreien, auf sich aufmerksam machen, doch schaffte er es nicht.
der pinguin lief und lief, doch irgendwie wurde distanz zwischen ihnen nicht kleiner. er wedelte mit den flügeln, rutsche abhänge hinunter und versuchte abkürzungen zu finden, doch kam es reichte nicht
tagelang versuchte er alles, vergaß zu essen und zu schlafen. vorbeilaufende pinguine sah er kaum,lies sicht nicht aufhalten...
er hatte sein ziel im auge.
er lief...
er lief hier hinterher.
die sonne brach durch den bewölten himmel, hellte das ganze schneeweiss der landschaft auf. er sah sie nun deutlicher. ihr wunderschönes schwarz hebte sich von der landschaft ab.
er war ihr nah, dich hinter ihr. nur ein ton, ein blick nach hinten hätte genügt,dass sie ihn erblickt. 
doch ihr blick war starr. starr nach vorne gerichtet auf die zuflucht,den schutz ihrerseits. 
der pinguin sammelte seine letzten kräfte. getrieben von sehnsucht nach ihr, ihrer wärme, steigerte er das tempo. der kalte wind wehte durch sein schneebedecktes gefieder. er kam ihr näher...
doch sein blick verschwamm.
der pinguin brauchte zu lange. die kälte setzte ihm zu und sie war nicht da, um ihn zu wärmen.
er sackte zusammen mit blick zu ihr.
versuchte einen letzten ton herauszubekommen.
eine möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen
doch es war zu spät.
sein herzschlag wurde langsamer.
im schnee liegend blickte er hier hinterher, wie sie ihren weg ging.
alles war still, in der weiten schneelandschaft. einzig sein herz war zu hören.
es schlug langsamer
langsamer
langsamer
bis es stehen blieb.
eingefroren in der tristesse einer wunderschönen landschaft, 
lag der pinguin im schnee.
das herz erforen
der blick auf sie gerichtet.
 
er starb auf der suche nach ihr.
die augen klar in ihre richtung gerichtet.
sehnsüchtig.
allein

 
ich habe das jetzt hier nicht extra gegengelesen und ich entschuldige mich für den kitsch bzw diese geschichte. sicherlich nicht sonderlich rhetorisch anspruchsvoll, aber irgendwie schwebte sie mir bereits seit wochen im hinterkopf. keine ahnung warum..hab sie jetzt einfach mal verfasst und werde sie posten. wen es nicht interessiert -> mir recht egal
 
momentan geht es mir überhaupt nicht gut,weil ich absolute sehnsucht nach ihr hab. ich sehne mich nach küssen von ihr, nah ihrer wärme.
 
wir haben momentan normalen kontakt und treffen uns auch ab und zu. diese woche war sie z.b. auf den hits tagen meiner uni und bat um unterstützung,da sie alleien dort hin ist. mittwoch und donnerstag war ich also den ganzen tag üer mit ihr zusammen und mittwoch abend auch bei ihr.
greys anatomie abend.
unsere sendung.
 
irgendwie kamen wir an den tagen auf verschiedene dinge zu sprechen und es war wirklich nicht einfach für mich die fassung zu behalten. erst erfuhr ich,dass C. mitlerweile auf eine stufe mit ihr steht und sie "sich gut mit ihm versteht". durch rückfragen und ihre ehrlichkeit, erfuhr ich prinzipiell,dass er wohl interessant für sie ist. das er definitiv an ihr interessiert ist wusste ich ja bereits, da ich mich in ganz ganz seltenen fällen irre und verhaltensmuster anderer durch sehr gute menschenkenntniss einschätzen kann. nun ist es bei ihr wohl in ansätzen ähnlich. sie sagt zwar, dass er nur ein freund sei, aber mein eindruck ist ein ganz anderer.
 
und genau davor hatte ich angst. durch diese dinge fühle ich mich wieder bestätigt,dass meine engst bezüglich der verlustangst und dementsprechend mein verhalten in bestimmten situationen , ich möchte nicht sagen gerechtfertigt, aber begründet war. es stellt sich nur die frage, ob es aber vllt genau dies es war, was sie von mir verdrängte und zu anderen führte.
es beschäftigte mich nur telweise, doch es gab abend andere situationen, wodurch ich nicht unbedingt froh gestmmt wurde. diese zu erklären würden jetzt leider den rahmen sprengen,da sie zu kompliziert sind.
 
donnerstag beschäftigte es mich jedoch weiterhin und wir sprachen wieder über verschiedene dinge. sie war genervt,da es irgendwie immer wieder von mir angesprochen wird.
in dem gespräch aber, viel folgender satz von ihr.
 
"ich möchte nie wieder mit dir zusammen sein"
 
ein satz,der mich sehr hart traf und mir sofort die tränen in die augen drückte
nie wieder
nie wieder
nie wieder
nie wieder
...
 
wie kann man soetwas zu einer person sagen, mit der man unbedingt befreundet sein möchte, knapp ein jahr zusammen war , soviels durchmachte, man unterstützte,kämpfte?
Liebte?
 
es war sher hart für mich, vorallem da ich mitwoch noch chancen sah zu kämpfen. geringe chancen, doch chancen die genutzt werden hätten können
 
und jetzt?
es ist alls wäre sie tot.
 
entschuldigt bitte diese wortwahl und ich möchte niemanden zu nahe treten, aber es fühlt sich so an.
 
es ist eine person, die ich gerne in meiner nähe hätte, doch wahrscheinlich nie wieder dazu die chance bekommen werde.
es ist nur bedingt vergleichbar, aber gefühlsmäßig sehr ähnlich.
 
dieses nie wieder ist es,dass mich so stört und mich so verletzt, denn damit baut sie automatisch eine distanz zu uns auf, die ich nicht verdient habe. ich verstehe nicht, wie man jemanden den man so geliebt hat, einfach so sitzen lassen kann und einen riegel vorsetzt. auch wenn sich zwischen uns wieder alles komplett normalisiert, so würden nie wieder gefühle von ihrer seite entstehen,denn ich habe das gefühl, dass sie sich dadurch einfach verschliesst. ich finde es nicht fair und nicht gerechtfertigt. nicht für jemanden,dem man vor ein paar wochen noch sagte, dass er der tollste sei, man immer mit ihm zusammen sein will etc etc.
es ist echt zum heulen und macht mich tierisch fertig, denn die ganzen erinnerungen zermüren mich aufs bitterste
 
jeden morgen, jeden abend steh ich vor dem spiegel, nackt, und ich hasse mich. ich hasse diese 4 cm narbe an meiner schulter,weil sie mich damals pflegte. mit drenage in der schulter, vollgelaufen mit  blut nach der op, passte sie nachts auf mich auf. es ist ihre narbe.
jeden tag sehe ich sie..jeden tag sehe ich SIE...ich würde sie am liesten rausschneiden, erinnerungen vergessen...doch es geht nicht. alles verbinde ich mit ihr und das macht es so schwer für mich...
 
eigentlich wollte ich, nach der meinung von mir gestern abend, diesen blog schliessen und somit diese erinnerungen anfangen hinter mir zu lassen.
dich ich werde es nicht tun.
 
auch wenn es mich zermürbt und mir weh tut, viele sagen es sei nicht gut für mich und würde mich kaputtmachen, 
so kann ich nicht einfach vergessen.
 
ich kann nicht einfach erinnerungen löschen, die mir eigentlich etwas bedeuten, da sie prinzipiell ein teil von mir sind.
mich formten.
mich glücklich machten.
 
ich möchte an diesem blog genauso festhalten, wie an ihr, denn sie ist dies alles wert.
 
natürlich wird es weiterhin diese gedanken geben wie bei meinen zusammenbrüchen.
gedanken alles beenden zu wollen und einfach nicht mehr zu existieren, aber selbst dies wäre keine adäquate entscheidung. sicherlich würde sowas vieles erleichtern, doch es wäre ohne sie.
 
und gerade habe ich sie als freundin.
platonisch
 
ich weiss nicht was die zeit bringt und es wird sehr schwer für mich, aber einfach aufzugeben liegt mir nicht. ich habe es damals geschafft als ich ich selbst war, sie für mich zu gewinnen, also muss ich es weiterhin. 
 
ich kann nicht sagen wie es mir in ein paar wochen gehen wird und wie gut ich das alles verkraften kann. sicherlich könnte es mich zu grunde gehen lassen, doch es wäre momentan weitaus schlimmer,als ohne sie. ich kann eigentlich nur das beste hoffen und mein bestmöglichstes tun sie davon zu überzeugen,dass ich der richtige bin...
 
denn ich weiss,dass sie die richtige für mich ist.
 
 
das liegt auch daran,dass die frauen hier nicht ansatzweise meiner aufassung entsprechen. ich müsste wirklich schon jemand wirklich neues kennenlernen, abseits der ganzen freundeskreise und der leute die ich kenne, um mich auch nur ansatzweise neu verlieben zu können. zumindets hier.
es müsste so sein wie mit ihr damals
 
liebe auf den ersten blick.
 
es muss jemand sein, die durch meine maske blickt und sich mir öffnet, mich als person sieht und dies auch schätzt, damit liebe entstehen könnte.
 
auch dieser ientrag war sehr sehr viel länger angesetzt,aber irgendiwe hatte ich sehr lange geschrieen und war automatisch ei myblog abgemeldet,sodass natürlich der gesamte eintrag neu verfasst werden musste. nun bin ich aber hundemüde und versuche dies einmal zu nutzen und mal wieder richtig zu schlafen. morgen werde ich den ganzen tag marinaden zubereiten und mein fleisch einlegen, rice crispies machen...alles für sonntag und den super bowl.
 
letztes jahr schaute ich ihn bei ihr und ich hoffe,dass ich es aushalten werde auf unserer super bowl party. 25 personen, denen ich nichts anmerken lassen darf.
ich weiss nicht ob ich es schaffe und genau deswegen werde ich auch selbst fahren.
 
ich denke es wird wie gestern. als ich weggegangen bin. in der disco, die zugegebernmaßen das RTL der discothekenindustrie ist , saß ich eigtl nur die meiste zeit an der theke und spielte im handy. es war langweilig und ich bekam zeit nachzudenken, wodurch mein interesse an feiern etc rapide sank. nicht unbedingt schlimm, aber in dieser location fatal und nervig. bin dann auch recht früh mit dem taxi wieder nach hause. nüchtern.
 
naja.ziemlich viel off topic hier gerade, aber ich bin sehr müde und da kommt nicht immer gutes dabei rum. werde deswegen auch nichts gegenlesen,sodass ihr mit fehlern etc leben müsst. ich les es mir morgen nochmal durch und werde dann eklatant fehlende infos nochmal zusammenfassend posten.
 
gute nacht an alle leser.
solltet ihr die tage neben der person aufwachen , die ihr liebt...so sagt es ihr und genießt die zeit.
 
gute nacht
 
ps: ihr geburtstag nächste woche und valentienstag übernächste woche werden eine extrem harte nummer für mich... denke, dass ich dort die anti-depri pillen das erste mal brauchen werde

1.2.14 01:46

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Torn Dreamer / Website (1.2.14 19:09)
Hallo & dankeschön für die Freundschaftsanfrage, hab ich gern akzeptiert

Deine Geschichte ist wunderschön geschrieben und sehr berührend. Es tut mir leid zu lesen, dass sie "nie wieder" sagte und ich kann mir vorstellen, wie fertig dich das macht.

Naja, ich bin grad etwas unbeholfen, deshalb sag ichs einfach, wie es mir den Kopf kommt: Ich wünsch dir von Herzen, dass du das verkraftest und dass du dir deinen starken Willen bewahrst!
Alles Liebe & Gute!
LG - Torn Dreamer

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